
Mystery, Thriller & Suspense · Psychological Thrillers
Mystery, Thriller & SuspenseMystery, Thriller & Suspense · Psychological Thrillers
Übersetzt von Johannes Schmid
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THE STORY
Als Briony Chaplin an ihrem Arbeitsplatz erscheint, stellt sie mit Schrecken fest, dass ihr mehr als fünfeinhalb Tage ihres Lebens fehlen. Sie kann sich weder erinnern, wo sie war, noch was geschehen ist. War sie krank? Hatte sie einen Nervenzusammenbruch? Oder wurde sie womöglich betäubt und entführt?
Von Zweifeln geplagt und voller Angst vor der Wahrheit, setzt sie alles daran, herauszufinden, was in diesen 133 Stunden passiert ist. Bruchstücke ihrer Erinnerungen deuten darauf hin, dass etwas Schreckliches geschehen sein könnte. Doch wer könnte ihr so etwas angetan haben, und warum?
Unterstützt von ihren Freundinnen Alesha und Jenny sowie einem pensionierten Ermittler beginnt Briony, die fehlenden Puzzleteile zusammenzusetzen. Doch je tiefer sie in ihre Vergangenheit eintaucht, desto beunruhigender werden die Erkenntnisse. Gibt es eine Verbindung zu ihrem Ex-Freund? Oder steckt jemand aus ihrer Familie dahinter? Während die Polizei eine formelle Untersuchung durchführt, beginnt Briony selbst Nachforschungen anzustellen – und entdeckt, dass ihr Verschwinden alles andere als zufällig war.
133 Stunden von Zach Abrams ist ein packender psychologischer Thriller voller Wendungen und unvorhersehbarer Enthüllungen. Eine Geschichte über Erinnerung, Manipulation und den unerschütterlichen Willen, die eigene Wahrheit zu finden. Für Fans von spannungsgeladenen Mystery-Thrillern, die bis zur letzten Seite fesseln.
Get your copy →Es ist fast 9:40 Uhr, als ich im siebten Stock aus dem Fahrstuhl steige. Ich zwänge mich durch die Schiebetür, betrete das ausladende Stockwerk und taumle auf meinen Schreibtisch zu.
Als sie mich sieht, tritt Margaret aus ihrem Büro. Sie fragt: „Wo hast du gesteckt, zum Teufel?“
Ich merke, wie mich alle im Büro anstarren. Dann senken sie die Köpfe. Sie tun so, als hören sie nicht zu, spitzen aber die Ohren. Man spürt die Anspannung. Margaret Hamilton ist meine Vorgesetzte. Seit ich in der Firma anfing, verbindet uns eine Art Hassliebe. Es ist nichts Persönliches, sie hasst es, wenn Mr. Ronson die Arbeit von jemandem lobt, es sei denn, es ist ihre eigene und sie lässt keine Gelegenheit aus, andere runter zu putzen, egal wen. Besonders, wenn es eine der jüngeren oder neueren Frauen im Team ist, von denen sie meint, sie könnte sie schikanieren. Margaret ist groß, schlank und an guten Tagen, sieht ihr Gesicht aus wie dreimal durchgekaut. Die Mädchen im Büro machen schon Witze darüber, dass sie die Wiedergeburt ihrer Namensschwester, der Bösen Hexe des Westens, aus Der Zauberer von Oz ist. Grausam, aber so ist sie halt. Margaret ist Mitte 50, verheiratet und ihre erwachsenen Kinder sind ausgezogen. Mir kam zu Ohren, dass sie ein hartes Leben lebt, mit einem grausamen Ehemann, und sie ihre Angst nur beherrschen kann, wenn sie diese an ihren Untergebenen auslässt. Wenn das stimmt, dann sollte ich ihr dieses Ventil sicher nicht verdenken, vorausgesetzt, es trifft nicht mich. Leider hat sie es jetzt gerade auf mich abgesehen.
„Tut mir leid. Ich weiß, ich bin zu spät, aber auf dem Weg hierher hatte ich einen kleinen Unfall. Ich knickte um, verstauchte mir den Knöchel und auch mein Schuh ging kaputt. Ich kam her, so schnell ich konnte.“ Ich lächle etwas, hoffe, mein Schmerz und meine Not wecken ihr Mitleid.
„Rede keinen Unsinn, Briony“, herrscht sie mich an und nimmt mir den Wind aus den Segeln. „Wärst du nur ein paar Minuten zu spät gekommen, dann hätte ich es bei einer Verwarnung belassen, aber dein Verhalten kann ich dir nicht durchgehen lassen. Du hast uns im Stich gelassen. Nicht nur mich. Auch Mr. Ronson ist stinksauer.“
Das hat gesessen. Ich verstehe nicht, woher sie das hat. Vielleicht ist es ein Trick, um mich aus der Reserve zu locken. „Was meinst du? Ich ließ euch nie im Stich. Ich liebe meine Arbeit. Sag mir, was du meinst.“
„Das ist jetzt aber nicht dein Ernst. Du hast drei Tage unentschuldigt gefehlt. Du sagtest uns nicht, warum oder wo du warst und ans Telefon bist du auch nicht gegangen. Am Dienstag hast du die wichtigste Präsentation für einen Kunden verpasst. Dein Team hat sich zur Vorbereitung dieses Termins krumm gearbeitet. Seit 3 Monaten hofieren wir diesen Kunden, er springt vielleicht ab und du denkst, wir lassen dies durchgehen?“ Sie schaut mich von oben bis unten an. „Jetzt schneist du hier rein und siehst aus wie ein Landstreicher. Dein Make-up ist verschmiert, deine Haare zerzaust und du siehst aus, als hättest du in diesen Klamotten geschlafen.“ Sie schaut mich kalt an. „Du siehst aus, als hättest du ein ausgiebiges Besäufnis hinter dir. Oder bist du auf Drogen und dein Trip lässt gerade nach? Ich weiß nicht, was du dir dabei dachtest und es ist mir auch scheißegal.“
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