NEXT CHAPTER / BOOKSAcademic Curveball - Es trifft einen immer anders, als man denkt book coverMystery, Thriller & Suspense

Mystery, Thriller & Suspense · Cozy Mysteries

Braxton Campus Mystery · Book 1

Academic Curveball - Es trifft einen immer anders, als man denkt

Übersetzt von Robert Enskat

Ein Mord an der Braxton-Universität verwickelt Kellan Ayrwick in akademische Rivalitäten und Familiengeheimnisse.

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Wer hat Professorin Abby Monroe ermordet?

Als Kellan Ayrwick zur Pensionierung seines Vaters nach Hause zurückkehrt, entdeckt er eine Leiche im Treppenhaus von Diamond Hall. Leider hat er eine Verbindung zum Opfer – ebenso wie mehrere Mitglieder seiner Familie.

Bald erhält das Sportprogramm des Colleges rätselhafte Spenden, ein gehässiger Blog greift seinen Vater an, und jemand versucht, die Noten der Studierenden zu verändern. Auf dem Campus stimmt etwas nicht, doch die Fakten passen nicht zusammen.

Mit Hilfe seiner eigenwilligen Nana versucht Kellan, dem Sheriff nicht in die Quere zu kommen und den Fall zu lösen. Können sie den Täter finden, bevor er wieder zuschlägt?

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Kapitel 1
Ich habe mich noch nie beim Fliegen wohlgefühlt. Meine misstrauische Natur ging davon aus, dass die magischen schwebenden Flugzeuge am Himmel nach einer Laune eines Meisterplaners aufhören würden zu existieren. Wenn man das Surren eines Düsenpropellers hört, der die Geschwindigkeit verändert, oder wenn man die mysteriösen Turbulenzen erlebt, die einen auf und ab schleudern, ist das gleichbedeutend mit dem bevorstehenden Tod in einem Aluminiumgerät, das für Schwierigkeiten vorgesehen ist. Ich verbrachte den ganzen Flug mit zusammengepressten Kiefern, die Hände an den Armlehnen und mit an die Rückenlehne geklebten Augen vor mir in der ungeduldigen Hoffnung, dass der eifrige Gruftwächter nicht noch ein Opfer fordert. Trotz meiner unheimlichen Begabung, alles Mechanische zu erfassen, und obwohl Nana D mich immer als brillant bezeichnete, hatte ich an dieser Art der Fortbewegung allzu große Zweifel. Mein Bauchgefühl sagte mir, dass ich sicherer wäre, wenn ich mich nackt und in einem Fass von den Niagarafällen stürzen würde.
Nachdem ich an diesem elenden Nachmittag Mitte Februar auf dem Buffalo Niagara International Airport gelandet war, mietete ich einen Jeep, um weitere neunzig Meilen nach Süden nach Pennsylvania zu fahren. Mehrere Zentimeter dicht gepackter Schnee und verborgenes Glatteis bedeckten den einzigen Highway, der in meine abgeschiedene Heimatstadt meiner Kindheit hinein oder herausführte. Braxton, eines von vier bezaubernden Dörfern, die vollständig von den Wharton Mountains und dem Saddlebrooke National Forest umgeben waren, war von äußeren Einflüssen nahezu uneinnehmbar.
Als ich die Spur wechselte, um eine rutschige Stelle zu vermeiden, leuchtete die Nummer meiner Schwester auf dem Bildschirm meines Mobiltelefons auf. Ich hielt Maroon 5 auf meiner Spotify-Wiedergabeliste an, klickte auf Akzeptieren und stöhnte: »Erinnerst du mich daran, warum ich wieder hier bin?«
»Schuld? Liebe? Langeweile?«, sagte Eleanor, gefolgt von einem lauten Glucksen.
»Dummheit?« In meinem Verlangen nach etwas Substanz, um die wütenden Geräusche zu unterdrücken, die von meinem Magen ausgingen, griff ich mir einen Schokoladenkeks aus einer Tasche auf dem Beifahrersitz. Der extra große, gesalzene Karamell-Mokka-Keks, den ich von einer hübschen rothaarigen Barista geschenkt bekommen hatte, die schamlos mit mir geflirtet hatte, würde allein nicht ausreichen. »Bitte erspare mir diese Folter!«
»Das wird nicht passieren, Kellan. Du hättest Mom hören sollen, als ich ihr nahelegte, dass du es vielleicht nicht schaffst. 'Er lässt sich immer Ausreden einfallen, um nicht öfter nach Hause zu kommen. Diese Familie braucht ihn hier!' Aber keine Sorge, ich habe sie beruhigt«, rief Eleanor über mehrere Teller und Gläser, die im Hintergrund klapperten.
»Hat sie schon vergessen, dass ich an Weihnachten hier war?« Ein weiterer Keks hat den Weg in meinen Mund gefunden. Ich muss gestehen, dass ich gegenüber Desserts – auch bekannt als mein Kryptonit – machtlos bin, weshalb ich immer der Meinung war, dass sie eine wichtige Nahrungsmittelgruppe sein sollten. »Zwei Reisen innerhalb von sechs Wochen sind nach meiner Rechnung eine zu viel.«
»Wie konntest du es dann zulassen, dass unsere lieben Geschwister akzeptable Ausreden finden, um das größte gesellschaftliche Ereignis der Saison zu überspringen?«, sagte Eleanor.
»Ich? Ich habe schon vor Jahren aufgegeben, mit ihnen zu konkurrieren. Es ist leicht, mit Dingen davonzukommen, wenn sie unsere Eltern nicht enttäuschen, wie wir alle.«
»Hey! Mach mich nicht fertig, weil du dem unangenehmen Mittelkind-Syndrom nicht entkommen kannst.« Eleanor stellte mich in die Warteschleife, um eine Kundenbeschwerde zu bearbeiten.
Meine jüngere Schwester wurde letzten Monat dreißig und ist darüber unglücklich, da sie immer noch nicht den richtigen Mann getroffen hat. Sie bestand auch darauf, dass sie sich nicht in unsere Mutter verwandeln würde, obwohl sie mit jeder Stunde des Tages diese Fantasievorstellungen in Vergessenheit geraten lassen würde. Um die Wahrheit zu sagen, Eleanor war Violet Ayrwick wie aus dem Gesicht geschnitten, und zwar auf eine Art und Weise, die jeder außer den beiden sah. Twinsies, wie Nana D immer mit einem süßen Lächeln auf ihre Stimme sagte. Eleanor wird auf jeden Fall bei der Pensionierungsparty unseres Vaters dabei sein, denn es gab nicht die geringste Chance, dass ich allein zu diesem Fest gehen würde. Der Mann der Stunde war in den letzten acht Jahren Präsident des Braxton College gewesen, aber als er 65 Jahre alt wurde, trat Wesley Ayrwick von der begehrten Funktion zurück.

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